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Donnerstag, 04.11.2010:
"Bordell-Werbung ist abstoßend für Gäste aus bestimmten Ländern"
Wer in Wien nach einem Flug aus dem Schengen-Raum landet, dem sticht als erstes ein überdimensioniertes Plakat des Wiener Nobelbordells Babylon ins Auge: Ein Dutzend hübsche als Engel aufgeputzte Mädchen laden die ankommenden Reisenden am Pier West zu einem Besuch des Etablissements in der Wiener City ein -was AUA-Vorstand Andreas Bierwirth ziemlich aufregt: "Eine Bordell-Werbung ist für Gäste aus bestimmten Ländern abstoßend." Reisende aus dem arabischen Raum oder Indien hätten "eine andere Einstellung zum Körper". Eine solche Werbung müsse nicht sein, so der AUA-Vorstand.
Der Flughafen Wien betont indes, der Werbevertrag mit dem Babylon sei bereits gekündigt, das Sujet sei nur noch bis Ende Juni 2011 zu sehen. Wie viel sich das Bordell die Werbung kosten lässt, verrät der Flughafen nicht. Das sechs mal zwei Meter große Plakat ist auf der Flughafen-Werbe-Homepage jedoch nach wie vor als Referenzprojekt vertreten.
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