<< Zurück zur News-Übersicht
Mittwoch, 08.12.2010:
Erleichterung: Saunaclub mit Bordell im alten Squash-Center wird vorerst verhindert
Zwei ähnliche Baugesuche, zwei unterschiedliche Bewertungen: Während der Eschacher Ortschaftsrat in seiner Sitzung am Dienstagabend der Erweiterung eines Puffs von drei auf sechs Zimmer im Gewerbegebiet Karrer zustimmte, sagte er Nein zur Einrichtung eines „Saunaclubs mit bordellähnlichem Betrieb“ in der Angelestraße. Den vielen Anwohnern aus Obereschach, die zur Sitzung gekommen waren, plumpsten sinnbildlich mehrere Steine vom Herzen. „Das wäre mitten in unserem Wohngebiet gewesen“, sagt ein älterer Herr, der neben der Wertminderung seines Häuschens auch eine negative Beeinflussung der Kinder fürchtete, die die Stefan-Rahl-Schule besuchen.
Der Ravensburger Bauordnungsamtsleiter Martin Albeck hatte zuvor die Sachlage erläutert. Grundsätzlich sei so ein Bordell-Betrieb eigentlich nicht störend. „Man fährt hin, kommt an, geht ins Lokal hinein, und kommt irgendwann wieder heraus“, beschrieb er den Weg eines Kunden zur Prostituierten – selbstredend nicht aus eigenem Erfahrungsschatz. Daher sei die beabsichtigte Erweiterung des Bordells im Gewerbegebiet Karrer von drei auf sechs Zimmer auch unproblematisch. Dort habe es noch nie Beschwerden gegeben, da es sich um ein reines Gewerbegebiet handele. Auch baurechtlich spreche nichts gegen den Antrag. Die drei neuen Zimmer sind im Untergeschoss des Gebäudes geplant, die nötigen Parkplätze werden auf dem Grundstück nachgewiesen.
„Es ist schön, dass in der heutigen Zeit ein Gewerbegebiet so expandiert“, kommentierte das Peter Schlegel (Freie Wähler). Über die Erweiterung würden sich auch die einheimischen Handwerker freuen, meinte der Maler- und Lackierermeister. Und dachte dabei sicher an die Aufträge. Bei einer Gegenstimme und sechs Enthaltungen wurde der Bauantrag gebilligt.
Ganz anders beim geplanten Umbau des früheren Squash-Centers an der Angelestraße in Obereschach in einen Saunaclub mit bordellähnlichem Betrieb. Da das neue Vergnügungsstättenkonzept der Stadt Ravensburg noch nicht verabschiedet wurde und somit noch nicht rechtskräftig ist, behilft sich die Ortschaft mit einem Bebauungsplanverfahren, das für mindestens ein Jahr eine Veränderungssperre beinhaltet, die dann noch einmal um ein Jahr verlängert werden kann. In dem Bebauungsplan soll festgelegt werden, das Bordelle und bordellähnliche Betriebe – dazu gehören etwa Swinger-Clubs, Porno-Kinos oder Table-Dance-Bars – ausgeschlossen werden. Die Ablehnung der Bauvoranfrage erging einstimmig.
Erst soll er ihr die große Liebe vorgespielt haben – dann hat er sie... [mehr]
Ein Streit im Wiener Rotlichtmilieu ist offenbar mit einer... [mehr]
Die Staatsanwaltschaft Freiburg ermittelt seit 2009 gegen einen... [mehr]
Athen – Ihre Gesichter sind gezeichnet, sie sehen krank aus. Seit... [mehr]
Münchner Nymphomanin, die vor wenigen Tagen einen Mann stundenlang... [mehr]
Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag vor einem Bordell im... [mehr]
Liebesdienerinnen in Reizwäsche statt Männer im Blaumann? Investoren... [mehr]
Düsseldorf – Schon wieder so eine kuriose Sexgeschichte!... [mehr]
Stuttgart. In den sogenannten Flatratebordellen der Pussy-Clubs sind... [mehr]
Zwei Beamte sind nur knapp einem Angriff der "Hells Angels" entkommen.... [mehr]