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Sonntag, 18.09.2011:
Hundeverbot für Hells-Angels-Chef Hanebuth?
Bissendorf – Die fürchterliche Beiß-Attacke von Bissendorf: Im Blutrausch fielen zwei Schäferhunde über ahnungslose Passanten her, verletzten fünf Menschen. Eine zweifache Mutter (44) liegt immer noch im Krankenhaus. Besitzer der Hunde: Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth (47)! Die Killer-Bestien wurden von Polizisten erschossen.
Politiker verlangen langfristige Konsequenzen!
Ihre Forderung: Der Rocker-Chef soll nie wieder einen Hund halten dürfen!
HUNDEVERBOT FÜR HANEBUTH?
Für Klaus-Peter Bachmann (60), SPD-Innenexperte im Landtag, steht fest: „Dieser Mann darf nie wieder eine Hundehalter-Erlaubnis bekommen, nicht einmal für einen Pudel! Auch ein Herr Hanebuth kann nicht machen, was er will.“
FDP-Rechtsexperte Jan-Christoph Oetjen (33): „Die Ordnungsbehörde ist gefordert, die Zuverlässigkeit des Halters zu überprüfen.
Solchen Kameraden wie Herrn Hanebuth, die eine derartige Unzuverlässigkeit an den Tag legen, gehört die Hundehaltung untersagt!“
Diese Möglichkeit sieht auch das neue Hundegesetz vor. Eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums: „Die rechtlichen Möglichkeiten sehen maximal vor, das Halten eines Hundes zu verbieten.“ Weiterhin könnten Leinen- oder Maulkorb-Zwang angeordnet werden.
In Bissendorf ist die Gemeinde Wedemark für die Anmeldung von Hunden zuständig, in gefährlichen Situationen schreitet das Veterinäramt der Region ein.
Jürgen Auhagen (50), Leiter des Fachbereichs Ordnung in der Wedemark: „Wenn jetzt neue Hunde angemeldet würden, dann würde die Eignung sicherlich überprüft.“
Die polizeilichen Ermittlungen gegen Hells-Angels-Chef Hanebuth nach der Beiß-Attacke dauern an.
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den Artikel finden Sie unter: http://www.bild.de/regional/hannover/hells-angels/hundeverbot-fuer-banden-chef-hanebuth-19946218.bild.html
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