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Donnerstag, 01.07.2010:
Oststeirer erinnert sich mit Schrecken an blutigen Streit
"Ein Wunder, dass ich lebe!" - Kellner Wilhelm S. (im Bild) aus der Oststeiermark ist bei einem Streit in einem Bordell in Wörterberg im Burgenland schwer verletzt worden: ein Messerstich in den Hals, ein Bauchschuss. Die mutmaßlichen Täter, Vater (51) und Sohn (26), sind in Haft. Beim Lokalaugenschein am Dienstag erinnerte sich das Opfer mit Schrecken an die Erlebnisse.
Der 55-jährige Steirer hatte erst drei Tage im "Blue Night" gearbeitet, als es Anfang Juni zu dem blutigen Streit kam (Nachlese siehe Infobox). Ein 51-Jähriger, der seine 24-jährige Ex-Freundin aus dem Bordell holen wollte, betrat wütend den Nachtklub. "Wo ist meine Frau?", schrie Adolf S. Wenig später tauchte sein 26-jähriger Sohn mit einem Freund auf. Dann überschlugen sich die Ereignisse.
Der Kellner: "Er stach mir in den Hals!" Das Opfer flüchtete, Adolf S. rief ihm nach: "Du bekommst noch hundert Stiche!" Ins Freie gerettet, hörte er Hilferufe eines Mädchens und ging zurück. Als Adolf S. mit dem Messer drohte, wehrte sich der Kellner mit einem Baseballschläger: "Dann schoss der Sohn. Eine Kugel traf mich im Bauch, die zweite die Theke."
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