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Mittwoch, 09.03.2011:
Polizei hebt Schwulenbordell in Palma aus
Ein Wohnungseigentümer soll die männlichen Prostituierten ausgebeutet haben
Die Polizei hat in Palma de Mallorca zwei Männer festgenommen, die ein Schwulen-Bordell betrieben haben. Ein Mann, der dort lebte, wirft Manuel P. P. und Wilson S. B. vor, ihn zur Prostitution gezwungen zu haben. Die Ermittler stießen auf fünf weitere junge Männer, als sie die Wohnung in der Straße Joaquín María Bover aufsuchten.
Die Polizisten fanden unter anderem heraus, dass die männlichen Prostituierten 24 Stunden ihrem Gewerbe nachgehen mussten und rund um die Uhr von einer Kamera überwacht wurden.
Der Wohnungsbesitzer behielt 50 Prozent der Einnahmen der Männer ein, kassierte aber auch Miete von ihnen sowie "Leihgebühren" für die Benutzung des Internets und von Haushaltsgeräten. Wer nicht zahlte, musste zur Strafe einen Euro pro Minute nachliefern.
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