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Dienstag, 05.10.2010:
Thomas P. wünscht die Engel zur Hölle
Der ehemalige Bremer 'Hell's Angel' hat Angst: Im Frühjahr 2008 hat Thomas P. bei der Polizei ausgepackt und gegen 14 seiner ehemaligen 'Clubbrüder' ausgesagt. Damit machte er sich weit mehr als die 14 Gewalttäter zu Feinden.
Er hat nun die gesamte Organisation der 'Hell's Angels' gegen sich, der weltweit größten 'Outlaw Motorcycle Gang' (OMCG, Motorradbande außerhalb des Gesetzes). Auch bei Mitgliedern anderer Banden ist er verrufen. Selbst wenn diese wie P. die 'Höllenengel' nicht mögen: Die ganze Szene hasst 'Verräter'.
Thomas P. brach das 'Gesetz des Schweigens'. Danach dürfen OMCG-Mitglieder nicht mit Polizei und Staatsanwaltschaft reden, nicht als Täter, nicht als Zeugen, auch nicht als Opfer. Dieses 'Gesetz' eint die Rocker mit Mafiosi und anderen organisierten Kriminellen, ihnen allen gilt der 'Verrat' als schlimmste aller 'Sünden'.
Die Angst macht den Aussteiger vorsichtig, er rückt keine Handynummer raus, nur über eine E-Mail-Anschrift lässt sich verhandeln, falls sich nach dem Gespräch noch Fragen ergeben. Dass er heute im Ausland lebe, behauptet er, in welchem Land, will er schon nicht mehr preisgeben.
Seinem Gegenüber etwas abzuschlagen, fällt ihm sichtlich schwer. Für jedes Nein entschuldigt er sich, er müsse eben vorsichtig sein. Sehr höflich ist er, schüchtern, fast scheu. Diese Zurückhaltung will gar nicht passen zu diesem groß gewachsenen kräftigen Mann. Seine Tätowierungen sind martialisch, sein T-Shirt bunt bedruckt, er trägt eine Armeehose. Fehlt nur noch Lederweste mit dem Clubemblem, und der Rocker wäre wieder komplett.
Thomas P. fällt auf. Besonders in diesem Hotel, in dem fast alles und alle so angenehm unauffällig sind. Mancher kennt ihn hier bereits, er war schon ein paar Mal zu Gast und hat immer dasselbe Zimmer verlangt. 'Das Hotel jedes Mal zu wechseln, wäre sicherer', gibt er zu, 'aber ich bin eben ein Gewohnheitstier'. Irgendwo muss mal Schluss sein mit der Vorsicht. Er braucht ein bisschen Vertrautes um sich, den Hauch von einem Zuhause.
Neonazi und Rocker, Türsteher und Zuhälter, Waffennarr und Gewohnheitsschläger, Alkohol- und Kokainexzesse: Thomas P. hat kaum etwas ausgelassen. Gewiss, schon als Kind hatte er es nicht leicht, sein Vater kümmerte sich kaum um ihn, seine Mutter war schwer alkoholkrank und arbeitete als Prostituierte. Im ostfriesischen Aurich, wo man sich noch kennt, haben die Klassenkameraden ihn schon als kleinen Jungen einen 'Hurensohn' gescholten, ihn gemieden oder verprügelt. Als Jugendlichen interessierte ihn Politik nicht die Bohne, als Neonazi gab er sich dennoch aus. Er wollte es allen heimzahlen, er wollte provozieren. Auch dafür musste er Schläge einstecken.
Als der Kellner den Kaffee bringt, reicht Thomas P. höflich Milch und Zucker an. Dann erzählt er mit leiser Stimme und sanftem Tonfall. Stundenlang und immer ein bisschen verwundert, dass jemand ihm zuhört. Dann entschuldigt er sich für seine Redseligkeit. Schließlich könne er nur selten offen über seine Vergangenheit reden. Seine neue Identität zwingt ihn ständig, eine neue Vergangenheit zu erfinden. Und auch wenn sie in ihrem neuen Alltag unter sich sind, wollen er, seine Frau und die zehnjährige Tochter lieber vergessen, als sich zu erinnern.
Auch seine Frau kennt die Szene genau - und hat mit ihr gebrochen. Bevor sie P. traf, war sie mit einem 'Hell?s Angel' aus Hannover liiert, er ist der leibliche Vater ihrer Tochter. Als das Kind geboren wurde, habe er sich in seinem Club feiern lassen, berichtet Melanie W., Unterhalt für sein Kind habe er nie gezahlt. Dann wurde ihr neuer Lebensgefährte zum 'Verräter', doch sie hielt weiter zu ihm. Deshalb verhängten die Rocker ein 'Sprech- und Arbeitsverbot' gegen sie. Niemand aus der Szene durfte noch mit Melanie W. reden, sie verlor nicht nur viele Freunde und Bekannte, sondern war auch ihre Jobs als Thekenkraft und Ordnerin los.
So vorsichtig und scheu Thomas P. sich gibt, so wenig misstrauisch ist er. Er kann immer noch Vertrauen fassen, sehr schnell sogar. Der Aussteiger erzählt jetzt alles Mögliche, ganz gleich, ob das gute oder schlechte Presse für ihn geben könnte. Dass er mit einer Journalistin spricht, das vergesse er nicht, beteuert er, aber die habe doch Erfahrung, sie werde ihn und seine Familie gewiss nicht noch mehr gefährden. 'Du findest mich wohl naiv?', fragt er plötzlich. Er richtet sich auf und erscheint jetzt so kräftig, wie er tatsächlich ist.
Seine müden Augen funkeln kurz auf, ihr Blau wird ganz dunkel. In den vielen Stunden bleibt dieser Blick einer der wenigen Eindrücke von dem, was man von diesem zurückhaltenden Mann kaum glauben mag: Der Aussteiger war nicht nur die Hälfte seines bisherigen Lebens ein Gewohnheitsschläger, er ist bis heute ein psychisch kranker potenzieller Gewalttäter.
Er weiß das. Er braucht seit vielen Jahren diese vielen starken Psychopharmaka. Gegen die Aggressionen, die wohl anders nicht zu bändigen sind. Für die Seele, die all die Enttäuschungen wohl anders nicht überlebt hätte. Er weiß auch, was ohne diese Medikamente geschehen kann. P. hat all das aufgeschrieben.
'? dann passierte es. Ich stürzte mich auf ihn, schlug ihn mit dem Ellenbogen aufs Nasenbein, knallte seinen Kopf gegen die Wand und trat noch zweimal in ihn rein, als er schon am Boden lag. Ich nagelte ihn derart weg, dass er wie ein angestochenes Schwein blutete. Es war ein Rausch. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, ?' ('Der Racheengel', Seite 88)
Thomas P. ist groß darin, sich klein zu machen. Das Buch 'Racheengel', das heute erscheint, hat tatsächlich er zustande gebracht - und auch wieder nicht. Sein ursprüngliches Manuskript strotzte vor Schimpfwörtern, berichtet der 34-Jährige, er habe sich einfach seinen unbändigen Hass auf seine ehemaligen 'Clubbrüder' vom Herzen geschrieben. Seine Ghostwriter ließen von den vulgären Tiraden nur wenige übrig und veranlassten ihn aufzuschreiben, wie er selbst zum Rocker wurde.
Ein literarisches Meisterwerk ist auf diese Weise nicht entstanden, aber ein Buch, das viel tiefere und wahrhaftigere Einblicke in die sonst abgeschottete, konspirative und kriminelle Welt der Outlaw-Rocker gewährt als beispielsweise Ulrich Detrois? 'Höllenritt'. Dass dieser 'Höllenritt' sich seit vielen Monaten auf der Spiegel-Bestseller-Liste hält, zeigt, wie viele Menschen sich für diese fremde Welt interessieren. Diese Welt, die Thomas P. so sehr hasst, aus der sich sein Denken aber bis heute nicht befreit hat. In dieser Welt lebt er noch immer, wenn auch wieder als Außenseiter, als 'Todsünder', als 'Verräter'.
Hätte er seine Familie nicht, würde er längst wieder in Ostfriesland leben, sagt der ehemalige 'Höllenengel'. Er braucht eben ein bisschen Vertrautes um sich, den Hauch von einem Zuhause. In Ostfriesland kennt er Land und Leute. Ostfriesland ist zugleich der Landstrich, in dem er viele Jahre unter Rockern und Zuhältern verkehrte. Dass er dort dem Falschen über den Weg laufen könnte, fürchtet er nicht. 'An der Küste gibt es wunderbar einsame Häuser, und in eines würde ich ziehen', gerät der Ex-Rocker ins Schwärmen, 'aus diesem Haus sehe ich die anderen zuerst'. Das klingt nach dem einsamen Rächer in alten Western, nach Cowboy-Romantik und Easyrider-Mär. Kurzum nach all den Mythen, mit denen sich die Rocker gerne umgeben. Und die auch ihren 'Verräter' immer noch faszinieren.
Dabei wissen vermutlich wenige Menschen so gut wie Thomas P., wie wenig diese Mythen mit der Realität zu tun haben. Wenn er sich heute Fotos und Filme ansieht, die seine ehemaligen 'Clubbrüder' zeigen, muss er sich zusammenreißen, eine manierliche Wortwahl beizubehalten. Seine Augen werden wieder so dunkel, die Aggressionen kommen hoch, und mit ihnen alte Gewohnheiten, dieser vulgäre Rocker- und Zuhälter-Jargon.
Dann erkennt er auf einigen Bildern Andree O., Ingo Z. und Jasminko R. 'Das sind meine Freunde', sagt er unwillkürlich. Seine eigenen Worte lassen ihn zusammenzucken. 'Na ja, wenigstens waren sie das mal.' Seine Augen funkeln nicht mehr aggressiv, die Stimme wird noch leiser. Sie zittert jetzt, weil Thomas P. den Tränen nahe ist.
Andree O. lebt nicht mehr. Der Bremer 'Hell?s Angel' kam im Mai 2006 bei einem Autounfall ums Leben. Er stand unter Alkoholeinfluss. Sein Freund Andree sei auf dem Weg nach Oldenburg gewesen, berichtet P. Dort warteten seine 'Clubbrüder' aus Bremen und Hannover. Sie wollten verfeindeten 'Bandidos' demonstrieren, dass diese in der Huntestadt nichts zu suchen haben. 'Andree wollte nicht fahren', sagt P. 'Er fühlte sich gezwungen, weil der Sergeant at Arms ihn sonst zusammengefaltet hätte.' Der 'Sergeant at Arms' ist für die Bewaffnung und die Organisation von Gewalttaten der 'Hell?s Angels' zuständig.
Ingo Z. und Jasminko R. leben und gehören heute noch zum 'Charter West Side', wie sich die 'Höllenengel' in Bremen nennen. 'Aber die haben wie Andree ihren eigenen Kopf', meint der Aussteiger, 'die kuschen nicht einfach, wenn der Club etwas anordnet, die geben auch Widerworte'. Zu ihren Freunden seien sie stets ehrlich und machten sich für sie 'gerade'.
'Sich gerade machen' heißt auch zuschlagen. Thomas P. zählt Ingo Z. und Jasminko R. zu den gefährlichsten Schlägern unter Bremens Rockern, weil sie nicht nur brutal, sondern auch kaltblütig vorgehen könnten. Andree O. sei nicht anders gewesen. Der Aussteiger vermutet sogar, die 'Hell?s Angels' hätten seinen verstorbenen Freund genau deshalb bei sich aufgenommen: Weil er gefährlich war - und deshalb auf keinen Fall bei den verfeindeten 'Bandidos' anheuern sollte. Von dieser extremen Gewaltbereitschaft berichtet der Ex-Rocker, als gehöre sie ganz selbstverständlich zu jeder Männerfreundschaft.
Bevor er untergetaucht ist, hat er sämtliche Clubdevotionalien vernichtet. Um eine tut es ihm heute leid: das 'Memorial'-Shirt für seinen Freund Andree, das er wie viele Rocker zu dessen Beerdigung trug. Seine Stimme zittert wieder, als er von diesem Shirt erzählt. 'Zu blöde, dass ich das nicht mehr habe.'
Heute hat er in seiner eigentümlichen Sichtweise nur noch einen 'echten' Freund. 'Blutsbruder' nennt er den und will ihm ewig verbunden bleiben, obwohl er ihn nicht mehr sehen und nur noch selten sprechen kann. Dieser Freund hat einen Rap-Song für ihn schreiben lassen. Zu gerne spielt Thomas P. das Stück vor, auch wenn es ihn 'jedes Mal wieder fast zum Heulen bringt'.
'?mach dir keine Sorgen, Tyson liebt dich wirklich sehr?.Falls er mal nach seinem Papa fragt, kommt ein Engel zu ihm her und erzählt ihm über dich, wie du kämpfst gegen den Club ? komm schon, Tom, wahre Freundschaft gibt es selten, also kämpfe weiter wie ein Stier ? lass das Koksen, es sei denn, du willst, dass dein Sohn es lernt, komm schon, Tom, Tyson schaut doch zu dir hoch ?auf der Flucht, doch mal wieder können die Bullen euch nicht kriegen, jeder Tag ein nackter Kampf ums Überleben ? jeder Sack von deinen Leuten tat so, als würde er dich lieben?'
Tyson ist Thomas P.s Sohn aus erster Ehe. Neun Jahre alt ist er heute, Weihnachten 2007 hat sein Vater ihn zum letzten Mal gesehen. Von Tysons Mutter ist P. geschieden. Sie habe kürzlich das alleinige Sorgerecht beantragt, sagt der Ex-'Höllenengel', 'aus Sicherheitsgründen soll ich nicht mal mehr Bilder von Tyson bekommen'.
Seine Ex-Frau arbeite heute als Prostituierte im Wohnungsbordell eines Bremer 'Hell?s Angels', berichtet P. Schon während der Ehe habe sie angeschafft und damit das Paar auch über Wasser gehalten, als ihr Mann als 'Hangaround' (Anhänger) den 'Hell?s Angels' Tag für Tag annähernd rund um die Uhr unentgeltlich zur Verfügung stand. Um es bei ihnen zum 'Fullmember' (Vollmitglied) zu bringen, musste er die Rocker chauffieren, nach ihren Partys das Clubhaus wienern, auch mal den Computer des 'Sergeant at Arms' reparieren oder dessen Hund ausführen.
Seinen Frust hat er zu Hause abgeladen, am Ende auch seine Frau geschlagen. Als sich das Paar trennte, stand P. auf der Straße. Bei keinem seiner 'Clubbrüder' sei er damals untergekommen, berichtet er, einer habe angeblich umgebaut, ein anderer Besuch erwartet, ein dritter gab vor, gerade selbst Stress mit seiner Familie zu haben, 'jeder hatte eine andere Ausrede'. Auch finanziell habe ihm kein Rocker unter die Arme gegriffen. Lediglich ein einziges Mal habe der Club ihm die 130 Euro Monatsbeitrag für einige Wochen gestundet.
Erniedrigung statt Respekt, Ausreden statt Zusammenhalt, das hat Thomas P. bei den 'Hell?s Angels' zu schaffen gemacht. Ihre krummen 'Geschäfte' waren es weniger. Viele Rocker waren Zuhälter, von denen einige Prostituierte bedrohten, schlugen und ausbeuteten. Nicht, dass der Aussteiger das heute nicht auch verurteilen würde, aber es berührt ihn offensichtlich weniger als dieses schäbige Verhalten unter den vermeintlichen 'Brüdern'. Als er in den Bordellen der Rocker nach dem Rechten sehen durfte - der Job hieß 'Nutten-Security' - habe er immerhin ganz gutes Geld verdient, erzählt der 34-Jährige. Und den Frauen auch mal ein Briefchen Kokain zugesteckt, damit die ihre Arbeit besser ertragen konnten. Heimlich hinter dem Rücken ihrer Zuhälter, obwohl er die damals noch seine 'Brüder' nannte.
Frust und Enttäuschung bei den 'Hell?s Angels' haben Thomas P. nicht läutern können. Zum Aussteiger und Kronzeugen der Ermittlungsbehörden wurde er Anfang 2008 wider Willen. Er selbst hatte sich einen ganz anderen Plan zurechtgelegt, um sich an seinen 'Brüdern' zu rächen. Einen, der der Rockerszene verhaftet blieb und das eherne 'Gesetz des Schweigens' nicht verletzte. Der damalige 'Hell?s Angel' wollte zu den 'Bandidos' überlaufen, jener Rockerbande, mit der sich sein Club seit Jahrzehnten eine tödliche Fehde lieferte. Zu jener Bande, deren Mitglieder er selbst mit 14 weiteren Bremer 'Höllenengeln' im März 2006 in Stuhr hinterrücks überfallen und brutal misshandelt hatte.
Die fünf Männer waren nach dem Überfall lebensgefährlich oder schwer verletzt. Sie gehörten dem Bremer Ableger der 'Bandidos' an. Nach dem Überfall gab es diese Organisation nicht mehr, innerhalb der Rockerszene hatten die 'Höllenengel' ihren 'Gebietsanspruch' auf Bremen durchgesetzt. Alle Opfer hielten sich an 'das Gesetz des Schweigens', sie wollten keinen Täter erkannt haben. Vier von ihnen stiegen nach dem Überfall aus der Szene aus, eines wechselte zu den 'Bandidos' nach Osnabrück. Dieser Mann ist heute rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er im Mai 2007 im nordrhein-westfälischen Ibbenbüren unweit von Osnabrück ein Führungsmitglied der Bremer 'Hell?s Angels' erschossen haben soll. Der Mord gilt als Racheakt für den Überfall in Stuhr.
Thomas P. wechselte nicht zu den 'Bandidos': Als er Ende 2007 Kontakt zu deren Osnabrücker Ableger aufnahm, hörte die Polizei seine Telefonate mit. Sie überwachte damals in einem anderen Verfahren die Gespräche der Rocker - und schnappte dabei zufällig auf, wie zwei 'Bandidos' sich über P. unterhielten: Sie wollten ihn nicht aufnehmen, weil er 'in Stuhr dabei war'. Die Polizei stellte ihn daraufhin vor die Wahl, berichtet der 34-Jährige, 'entweder ich packe aus - oder ich bin alleine dran und werde derbe verknackt'. Er entschied sich auszusagen.
Ende 2008 verurteilte das Landgericht Verden Thomas P. und 13 weitere Bremer 'Hell?s Angels' zu Freiheitsstrafen, die für die meisten Angeklagten zur Bewährung ausgesetzt wurden. In dem Verfahren galt P. als Kronzeuge der Staatsanwaltschaft und war zugleich einer der Angeklagten. Nur einer der mutmaßlichen Täter von Stuhr saß damals nicht auf der Anklagebank, weil er geflohen war: Gegen Uwe B. beginnt heute - fast zwei Jahre später - der Prozess. In der kommenden Woche muss P. deshalb erneut aussagen. Als Zeuge der Anklage gegen einen Mann, den er noch heute 'gerade und ehrlich' nennt.
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