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Sonntag, 20.02.2011:
Zuhälter quält Prostituierte
Er soll sie vergewaltigt, mit Schlägen zur Prostitution gezwungen, abartige Sexpraktiken gefordert - und ihr dafür 180.000 Euro abgeknöpft haben: Für seine Taten an einer 27-Jährigen wird einem Mann in München der Prozess gemacht.
Sie hat ein Martyrium durchgemacht: Wie die Münchner Boulevardzeitungen az und tz berichten, ist eine junge Frau in Braunschweig und in München fast zwei Jahre lang zur Prostitution gezwungen worden, musste abartige Dinge über sich ergehen lassen. Ihr Peiniger: Zuhälter Slawomir K.
Der 49-jährige Pole soll die junge Frau mehrfach vergewaltigt, geschlagen und ihr 180.000 Euro für ihre Dienste abgenommen haben. In München steht er nun vor Gericht.
Er soll sein Opfer 2007 erst in Braunschweig und dann in München zum Anschaffen gezwungen haben. Wenn sie "zu wenig" verdiente, soll er die 27-Jährige verprügelt haben. Er zwang sie, mit ihren Freiern alles zu machen, was diese wollten. Auch Sex ohne Kondom.
Ihre Kunden durften sie mit heißem Wachs übergießen, sie fesseln. Slawomir K. interessierte das nicht. Er fesselte sie selbst, vergewaltigte sie mehrfach. Einmal verprügelte er sie mit einem Schlagstock und brach ihr dabei mehrere Rippen.
Sein Opfer ist derart mit den Nerven am Ende, dass der Prozess am Montag ausgesetzt werden musste. Ärzte erklärten sie für vernehmungsunfähig. Slawomir K. wartet deshalb immer noch auf seine Strafe.
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